Wipfler baut auf TURLEY – Autofrei und kinderfreundlich

Fast täglich ändert sich das Bild auf TURLEY. Neubauten entstehen, Altbauten erstrahlen in neuem Glanz, und die TURLEY-Familie wächst stetig. Auch im Bereich der Fritz-Salm-Straße 1-3 tut sich seit geraumer Zeit etwas. Dort wachsen aktuell insgesamt drei neue Gebäude, und ein denkmalgeschütztes Haus wird saniert. Was genau dort entsteht, erklärt der Bauherr Sebastian Wipfler. Eines vorweg: Vor allem Familien mit Kindern dürften sich darüber freuen.

Eines der drei neuen Gebäude wird zum Kinderhaus TURLEY. So lautet zumindest gerade der Arbeitstitel. Mit zwei Kita-Gruppen für Kinder bis drei Jahre und zwei Kindergartengruppen für Kinder im Alter von drei bis sechs. Wie Sebastian Wipfler erklärt, finden in der Kita insgesamt 20 Kinder Platz, im Kindergarten sind es sogar 40. „Das Kinderhaus wird an die Stadt Mannheim vermietet, die zum Träger der Einrichtung wird“, so der Bauherr.

Zusätzlich entstehen in der Fritz-Salm-Straße 1-3 in den beiden weiteren Neubauten 19 Wohnungen in einer Größe von 50 bis 200 Quadratmeter. „Die großen Wohnungen haben wir vor allem für Familien mit Kindern geplant“, erklärt Sebastian Wipfler. Die Erdgeschosse der Gebäude sind hingegen zur Büronutzung vorgesehen. Außerdem sei eine Galerie geplant. Auch der denkmalgeschützte Altbau ist laut Wipfler für Büros gedacht.

„Das ganze Grundstück ist prinzipiell autofrei“, fährt er fort. Dafür entsteht unterhalb der Gebäude eine Tiefgarage, die ungefähr 25 Stellplätze beinhaltet. „Nicht mal die Feuerwehr müsste zum Löschen oberirdisch auf das Gelände. Denn die Gebäude sind so angeordnet, dass sie entweder von der Fritz-Salm-Straße oder von der Grenadierstraße aus immer anleitern kann“, erläutert Sebastian Wipfler.

Alles in allem werden sich die Bauten der Fritz-Salm-Straße 1-3 optisch in die TURLEY-Umgebung einfügen. Ein Beispiel, wie das gelingt: Um den Platz zwischen den Häusern zu pflastern, kommt teilweise der Sandstein zum Einsatz, aus dem der Altbestand auf dem Gelände gebaut ist. „Er kommt sogar aus demselben Steinbruch, aus dem damals der Sandstein zum Bau der Kaserne genommen wurde“, präzisiert Sebastian Wipfler. Auch die Fassaden der Neubauten greifen in ihrer Farbe das Rot des Neckartaler Sandsteins auf, der bezeichnend für die ehemaligen Kasernengebäude ist.

Für die Mannheimer Familie Wipfler ist das Bauprojekt nicht das erste dieser Art. Bereits in der Neckarstadt-Ost und der Innenstadt hat sie als Bauherr Wohngebäude mit Kindertagesstätten umgesetzt. Geplant werden die Gebäude vom weltbekannten Architekten Max Dudler, der im Rhein-Neckar-Kreis schon mehrfach seine Spuren hinterlassen hat. Sein Berliner Büro betreut das Baugeschehen. Die Wahl fiel nicht umsonst auf ihn. „Sein großes Thema lautet ‚Weiterbauen‘, so Sebastian Wipfler. Beispielsweise hat Max Dudler das Besucherzentrum am Heidelberger Schloss gebaut und die Erweiterung des Hambacher Schlosses umgesetzt.

„Wir sind derzeit an der Decke über dem Untergeschoss“, erläutert Sebastian Wipfler den aktuellen Stand Ende Februar. Bauende sei für den Sommer nächsten Jahres geplant. Der Kindergarten soll voraussichtlich im Herbst 2021 in Betrieb genommen werden. 

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