Neubau der Grundschule auf SPINELLI - Ergebnisse des Preisgerichts zum Planungswettbewerb

Mit der ersten Entscheidung im Planungswettbewerb der Ganztagesschule ist ein weiterer wichtiger Baustein für den entstehenden Stadtteil SPINELLI umgesetzt. Am 15. Januar tagte das Preisgericht, bestehend unter anderem aus Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, Bildungsbürgermeister Dirk Grunert, BBS-Geschäftsführer Karl- Heinz Frings, Leiter des Fachbereichs Städtebau Klaus Elliger und Lutz Jahre vom Fachbereich Bildung, unter dem Vorsitz von Architekt Prof. Peter Cheret. Nach mehrstündiger Beratung entschieden sie sich einstimmig für die beiden Architekturbüros Motorlab Architekten aus Mannheim sowie Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten aus Nürnberg, die beide den ersten Preis erhielten. Der dritte Preis ging an das Büro wittfoht architekten aus Stuttgart. Diese drei Preisträger haben nun die Chance, ihre Konzepte weiterzuentwickeln. Nach der Überarbeitungszeit entscheidet eine Delegation des Preisgerichts über den zu realisierenden Siegerentwurf. 

 

„Die Entwürfe der beiden ersten Preisträger zeigen unterschiedliche Ansätze, die herausfordernde Aufgabe Neubau einer Grundschule an der Nahtstelle zum Grünzug und zur Bundesgartenschau, zwischen altem und neuem Wohngebiet, anzugehen. Während die eine Arbeit eine klare und zurücknehmende Haltung in Städtebau und Architektur einnimmt, reagiert die andere Arbeit stärker auf das suburbane Umfeld. In der Chance, die überzeugendsten Konzepte nochmals weiterzuentwickeln, sehen wir das größte Potenzial, die beste Lösung für diesen besonderen Standort zu finden“, hebt Karl-Heinz Frings, Geschäftsführer der BBS, hervor. 


„Dass wir mit SPINELLI und FRANKLIN gleich zwei komplett neue Schulen auf den Konversionsflächen gründen, - was für eine Kommune etwas Besonderes ist - belegt, dass die Familienfreundlichkeit bei der Konzeption neuer Quartiere eine herausragende strategische Bedeutung hat“, hob Bildungsbürgermeister Dirk Grunert hervor. Von Anfang an wurde bei der Konzeption besonderer Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit gelegt, was sich in der guten Anbindung der neuen Schule an den geplanten Straßenbahnanschluss, ihre fußläufige Erreichbarkeit und der umfangreichen Bereitstellung von Fahrradstellplätzen wiederspiegelt. Und auch bei der pädagogischen Rahmenkonzeption ist der Grünzug und das Element der „grünen Schule“ ein leitendes Merkmal gewesen. 


Um die bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf und insbesondere gute Bildungsmöglichkeiten zu schaffen, wird auf SPINELLI eine zweizügige Grundschule im verbindlichen Ganztagsbetrieb umgesetzt. Die Aufnahme des Schulbetriebs und damit der Einzug des regen Treibens der kleinen Bewohner ist für das Schuljahr 2023/24 geplant. Die Schule wird durch Mittel der Stadt mit Schulsozialarbeit ausgestattet und das Lehrkräftekollegium durch ein städtisch finanziertes Team von Erziehern und Erzieherinnen unterstützt. 

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