Erster Anwohnerrundgang auf SPINELLI

Während auf den anderen drei Flächen die Konversion schon weit fortgeschritten ist, stehen die Uhren auf SPINELLI, dem nunmehr vierten Areal, noch auf Null. Die Zeit drängt: Der 1. Bauabschnitt von SPINELLI ist Bestandteil der Bundesgartenschau 2023 – die geplante Entwicklung der Fläche hat also eine unverrückbare Deadline. Anwohner und Interessierte dürfen bei einem solch ambitionierten Prozess natürlich nicht außen vor bleiben. So lud die MWSP zu einer ersten Informationsrunde ein, die den Startschuss für einen transparenten Kommunikationsprozess bildet. Und tatsächlich: Vor dem Tor zu SPINELLI in der Völklinger Straße hatte sich eine große Schar von Bürgerinnen und Bürger versammelt, die dieses Angebot gerne annahmen. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sollten sich als hilfreich erweisen, als über 70 Interessierte von der MWSP begrüßt wurden.

Danach ging es entlang der Anna-Sammet-Straße, allerdings nicht außer-, sondern innerhalb des alten Stacheldrahtzaunes. Zwei externe Projektleiter für den Abbruch beantworteten, wie auch die MWSP-Kollegen, zahlreiche Fragen, während die große Gruppe zu den alten Lagerhallen im nordöstlichen Bereich von SPINELLI marschierte. Die künftige Gestaltung der Freiflächen war ebenso Thema wie die zu erwartende Höhe der vorgesehenen Wohnbebauung, die Schadstoffbelastung von Böden und Baumaterialien oder die Nutzung im Anschluss an die BUGA2023. Auch die Frage nach etwaigen Tunneln – mittlerweile fast schon ein Konversionsmythos – kam auf. Auf keiner einzigen Fläche wurden diese ominösen Tunnel bisher entdeckt, musste die MWSP deren Existenz ein weiteres Mal verneinen. Zurück am Tor endete der Anwohnerrundgang mit einer großen Fragerunde an den neu installierten Bannern am SPINELLI Zaun. Anhand der aufgehängten Pläne konnte man insbesondere die Wohnbauplanung noch einmal anschaulich erläutern. Bei der MWSP war man mit diesem Auftakt sehr zufrieden, vor allem natürlich, weil das Angebot zum Dialog so zahlreich und konstruktiv angenommen wurde.

Voraussichtlich ab Spätsommer wird am Tor Völklinger Straße ein Informationscontainer der MWSP stehen, damit die Kommunikation mit den Anwohnern auch unabhängig von solchen Veranstaltungen weitergeht. Denn um nichts anderes geht es im Konversionsprozess: Im Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu bleiben, ihre Sorgen ernst und ihre Anregungen aufzunehmen. So können die neuen Flächen ein Gewinn für alle Mannheimer werden.

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