Bundesgartenschau als Instrument der Stadtentwicklung

Unter dem Titel „Warum braucht es eigentlich eine Bundesgartenschau?“ berichtete Faas anschaulich, informativ und überaus kurzweilig eine knappe Stunde lang, in welcher Art und Weise eine Bundesgartenschau die Entwicklung einer Stadt anstoßen kann. Sie sei als Instrument der Stadtentwicklung „ein scharfes Schwert“. Dazu zog Faas Beispiele aus den Städten München, Koblenz und Heilbronn heran, in denen er 2005, 2011 bzw. 2019 die jeweilige BUGA als Geschäftsführer leitete.

In Koblenz erfuhr beispielsweise das wunderschöne Stadtschloss aus dem 18. Jh. eine beeindruckende Aufwertung. In Heilbronn wurde eine Industriebrache in einen modernen, neuen Stadtteil verwandelt. Um den zukünftigen Bewohnern einen direkten Zugang zum Neckar zu schaffen, wurde dort sogar eine Bundestraße zurückgebaut.

Faas betonte die Bedeutung, welche seiner Meinung nach sowohl die Einbindung der Bürgerschaft als auch ein schlüssiges Gesamtkonzept als roter Faden in der Umsetzung spielte. Und er fügte hinzu: „Die Zukunft von Stadt und Landschaft muss durch Nachhaltigkeit geprägt sein“. Mannheim biete hier mit seinen Themen Energie, Umwelt, Klima und nachhaltige Nahrungsmittelsicherung beste Voraussetzungen.

Mit der Veranstaltungsreihe „BUGA 23-Plattform“ will die BUGA gGmbH die Themen der Bundesgartenschau – Klima, Energie, Umwelt und nachhaltige Nahrungsmittelsicherung – in die Stadtgesellschaft einbringen und mit der interessierten Bürgerschaft diskutieren. Für regelmäßige Informationen zu den Themen der BUGA 23 abonnieren Sie gerne hier den entsprechenden Newsletter.

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